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La Palma – endlich wieder Sonne

La Palma – endlich wieder Sonne

Nach einer Stunde Schlaf kingelte gestern der Wecker um 3:35…eine gute Uhrzeit um Richtung Flughafen aufzubrechen. Glatteis, Nebel, Eiseskälte und Dunkelheit machten die Aussicht auf Wärme ein paar Stunden später nur noch schmackhafter. Die Terminals und Gates waren relativ ausgestorben und auch beim Duty free schlenderte man alleine.

Der Flug mit Germania ging um 7.20 und dauerte 4,5 Stunden nach Lanzarote, wo zwischengelandet wurde. Dies bedeutete, dass man die Gelegenheit nutzen konnte, sich auf dem Flughafen die Beine zu vertreten. Dann nach kleinem Tohuwabohu ging es wieder ins frisch aufgeräumte Flugzeug zurück. Dort hieß es dann „freie Platzwahl“! Das Flugzeug war sowieso nicht mal halb voll. Da sich die Passagiere aber nicht so setzten wie erwartet, mussten sich dann doch einige, ich auch, wieder umsetzen, damit das Gewicht regelmäßiger verteilt sei. Der Stuard plauderte ein wenig mit dem Ehepaar vor mir und erzählte, dass die Landebahn auf La Palma eine der gefährlichsten sei…wie beruhigend. Aber es klappte alles, natürlich.

Sonne!
Nachdem das Gepäck geholt, der Leihwagen gefunden, und der Schlüssel für die Finka abgeholt wurde, konnte man erstmal durchatmen. Durch die Zeitverschiebung war es inzwischen 16 Uhr, während es in Deutschland bei 17 Uhr fast schon wieder dunkel wurde.

Die Finka bei Todoque war wunderschön und mit allem ausgestattet was man nur gebrauchen könnte (Casa Helena, nur zu empfehlen). Die Vermieter wohnten nebenan und waren natürlich Deutsche. Der Garten war mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Nach kurzem Entspannen ging es dann zum Einkaufen bei der Tankstelle, da der 6. Januar auch hier ein Feiertag ist. Der allerdings bei vielen Einwohnern hier wichtiger gewertet wird als Weihnachten, es gibt sogar erst an diesem Tag die Geschenke. Dann ging es endlich zum Strand bei Tazzacorte. Es roch nach Fisch und Knoblauch, was dazu führte, dass man an jeder Ecke 3-5 Katzen sitzen sah. Die Luft war erfüllt mit Gitarrenklängen. Insgesamt also alles wunderschön!

Dann ging es schnell zurück und ins Bett.

 

Heute nun wurde dann mal richtig ausgeschlafen und in der Sonne im T-Shirt gefrühstückt – mit Blick auf Meer, Kakteen und Berge. Danach ging es in die Hauptstadt Santa Cruz, was sich größer anhört, als die Stadt tatsächlich ist. Eine kleine Einkaufsmeile durchzieht die Stadt, in der man hauptsächlich touristische Geschäfte vorfindet. Da Santa Cruz direkt am Hafen liegt, werden die Cafés, Straßen und Geschäfte von Kreuzfahrttouristen wie der Aida dominiert.

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Nach einer kurzen Stärkung im La Bodeguita del Medio fasste ich kurzerhand den Entschluss mir mal wieder die Haare abschneiden zu lassen. Dass die Friseurin kein Wort englisch verstand, machte es nur umso spannender. Es kam nicht das heraus, was ich eigentlich wollte, aber ich war begeistert. Hinter mir saß ein älterer Aida-Tourist und unterhielt mich während des Haarschneidens.

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Dann ging die kleine Shopping- und Erkundungs-Tour los und endete mit den berühmten Papas Arrugadas con Mojo Rocho/Verde (kleine Kartoffeln mit Salzkruste mit rotem und grünem Dip) und geräuchertem Ziegenkäse.

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Mal schauen was morgen passiert. 🙂

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